Jacquelin Bernardt

Jacquelin Bernardt

Wo feiern Sie am liebsten? Was ist für Sie ein feierlicher Ort?
Ich mag gerne Feste, wie das „Kleine Fest im großen Park“. Da kommt vieles zusammen, was für mich ein gelungenes Fest ausmacht: Kunst, Kultur, ein wunderschöner Ort und ganz unterschiedliche Menschen. Man läuft durch den Park, entdeckt immer wieder etwas Neues und kommt miteinander ins Gespräch. Genau das macht für mich ein schönes Fest aus: offen, bunt, überraschend und mit vielen kleinen Momenten, die in Erinnerung bleiben.

Nutella-Brötchen mit oder ohne Butter?
Ganz eindeutig: Ich liebe Nutella-Brötchen – und zwar mit Butter. Meine Mutti hat schon als Kind zu mir gesagt: Butter macht die Augen gesund. Ob das wissenschaftlich wirklich die ganze Wahrheit ist, sei mal dahingestellt. 😄 Aber bei Nutella-Brötchen hat sich diese Familienregel bei mir jedenfalls bis heute gehalten: Butter gehört drunter!

Antworten von Jacquelin

Bildung & Medien

Antworten von Jacquelin

Wie schaffen wir faire Lernbedingungen für alle Schüler*innen?
Für uns als Linke beginnen faire Bildungschancen nicht erst in der Schule, sondern schon in der Kita. Gute frühkindliche Bildung ist entscheidend dafür, welche Chancen Kinder später haben. Deshalb wollen wir die Beitragsfreiheit erhalten, die Gruppengrößen in Krippe und Hort schrittweise senken, wohnortnahe Plätze sichern und die Sprachförderung weiter ausbauen. Dazu gehören für uns auch ein verbindliches Vorschuljahr und eine gute Vorbereitung auf den Schulstart. Unsere Schulen brauchen gleichzeitig deutlich mehr Unterstützung. Deshalb wollen wir ein Bildungspaket von 300 Millionen Euro auf den Weg bringen und 950 zusätzliche Lehrkräftestellen schaffen. Außerdem wollen wir Lehrkräfte im Alltag entlasten – unter anderem durch 500 Alltagshilfen, 300 unterstützende pädagogische Fachkräfte, 100 Psycholog*innen und 100 Verwaltungsfachkräfte. Faire Lernbedingungen bedeuten für uns aber auch: weniger Druck und mehr Chancengleichheit. Schulsozialarbeit gehört an jede Schule. Leistungskontrollen wollen wir auf maximal zwei pro Woche begrenzen. Und der Geldbeutel der Eltern darf nicht darüber entscheiden, wie gut ein Kind lernen kann. Deshalb wollen wir soziale Hürden abbauen – etwa durch kostenlose Menstruationsprodukte, Unterstützung bei Lernmaterialien, eine verlässliche digitale Grundausstattung und kostenfreie Mobilität für junge Menschen.

Wie wollen Sie einen respektvollen und kompetenten Umgang von Lehrkräften zu Schüler*innen sicherstellen?
Für uns beginnt ein respektvoller und kompetenter Umgang mit einer guten Ausbildung der Lehrkräfte. Pädagogik und Didaktik müssen deshalb einen hohen Stellenwert im Lehramtsstudium haben. Mit der Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung haben wir hier bereits angesetzt. Außerdem wollen wir SchülerInnen stärker beteiligen. Deshalb setzen wir uns für anonyme Feedbackmöglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung ein. So können Lehrkräfte Rückmeldungen dazu bekommen, wie Unterricht und Stoffvermittlung bei den SchülerInnen ankommen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Lehrkräfte an den Pranger zu stellen oder Noten für Lehrkräfte zu verteilen. Es geht darum, miteinander ins Gespräch zu kommen und Unterricht gemeinsam besser zu machen.

Wie wollen Sie die Qualität von Schulessen verbessern?
Unser Anspruch ist klar: Schulessen muss gesund, abwechslungsreich, bezahlbar und von verlässlich hoher Qualität sein. Maßstab dafür sollten die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sein. Gleichzeitig wollen wir ein vielfältiges Angebot, zu dem selbstverständlich vegetarische und vegane Optionen und dort, wo Bedarf besteht, beispielsweise auch halal Essen gehören. Ein gutes Beispiel ist für uns Rostock. Dort wurde das Schulessen mit maßgeblicher Unterstützung der Linken rekommunalisiert. Das heißt: Die Kommune übernimmt wieder stärker selbst Verantwortung dafür, wie das Essen organisiert und angeboten wird. Das hat aus unserer Sicht viele Vorteile. Ein kommunaler Anbieter kann vor Ort frisch kochen, regionale Strukturen stärken und Qualitätsstandards besser kontrollierbar machen. Gleichzeitig gibt es über kommunale Gremien und Aufsichtsräte mehr Möglichkeiten, Einfluss auf Qualität, Angebot und Entwicklung zu nehmen. Rostock zeigt damit ganz konkret, dass Schulessen nicht einfach nur irgendeine Dienstleistung sein muss, die möglichst billig vergeben wird. Gutes Essen für Kinder und Jugendliche ist eine öffentliche Aufgabe. Solche Modelle wollen wir deshalb auch für andere Regionen in Mecklenburg-Vorpommern prüfen und unterstützen.

Wie stehen Sie dazu, Chinesisch oder andere wichtig werdende Sprachen an Schulen als zweite Fremdsprache anzubieten?
Das begrüßen wir grundsätzlich. Unsere Welt verändert sich, und damit verändern sich auch die Sprachen, die für junge Menschen interessant oder später beruflich wichtig sein können. Deshalb wollen wir Schulen im Rahmen ihrer Schulautonomie die Möglichkeit geben, zusätzliche Sprachen anzubieten, wenn es dafür Interesse und Nachfrage gibt. Das kann Chinesisch sein, aber genauso können es andere Sprachen sein. Entscheidend ist für uns, dass Schulen flexibel auf die Interessen ihrer Schüler*innen reagieren können.

Antworten von Jacquelin

Wie stehen Sie zu einem eigenen Unterrichtsfach „Medienbildung“?
Medienkompetenz gehört heute für uns genauso zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung wie viele klassische Schulfächer. Junge Menschen müssen lernen, Informationen kritisch einzuordnen, Quellen zu prüfen, Manipulation zu erkennen und digitale Medien selbstbestimmt zu nutzen. Deshalb wollen wir Medienbildung in der kommenden Legislaturperiode deutlich stärken. Ob das am Ende ausschließlich über ein eigenes Fach oder zusätzlich fächerübergreifend geschieht, muss gut ausgestaltet werden. Entscheidend ist für uns: Medienbildung braucht einen festen und deutlich höheren Stellenwert im Schulalltag.

Was wollen Sie gegen Pornografie mit KI, also Deepfakes, im Internet machen?
Wenn intime Bilder oder Videos mit Hilfe künstlicher Intelligenz ohne Zustimmung der betroffenen Person erstellt oder verbreitet werden, ist das für uns keine harmlose Spielerei. Das ist digitale Gewalt. Und bei digitaler Gewalt reicht es nicht, nur festzustellen, dass sie schlimm ist. Politik muss dafür sorgen, dass Betroffene tatsächlich geschützt werden und sich wirksam dagegen wehren können. Deshalb sind wir als Linke in der Landesregierung auch auf Bundesebene mit einer Bundesratsinitiative aktiv geworden, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, ein digitales Gewaltschutzgesetz zu erlassen. Wir wollen, dass Betroffene schneller zu ihrem Recht kommen, rechtswidrige Inhalte schnell entfernt werden können und Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden. Gleichzeitig brauchen wir mehr Prävention und Medienbildung. Junge Menschen müssen wissen, was digitale Gewalt ist, was Einvernehmen – also Consent – auch im digitalen Raum bedeutet und wie sie sich und andere schützen können. Auch Eltern sind hier wichtige Ansprechpartner. Da erlebe ich an den Schulen gute Angebote, die auch Eltern mitnehmen, indem über Cybergrooming, Mobbing etc. sensibilisiert wird. Für uns gilt ganz klar: Auch im digitalen Raum darf niemand ohne Zustimmung über den Körper, die Bilder oder die Intimsphäre eines anderen Menschen verfügen.

Wie befähigen wir junge Menschen zu einem sicheren und konstruktiven Umgang mit KI?
KI wird für junge Menschen immer stärker zum Alltag gehören. Deshalb muss auch Schule darauf reagieren. Für uns geht es dabei nicht nur darum, zu lernen, wie man KI benutzt. Junge Menschen müssen auch verstehen, wie solche Systeme funktionieren, welche Grenzen sie haben und welche Risiken entstehen können. Sie sollen Informationen kritisch prüfen, Fake News erkennen, Datenschutz verstehen und wissen, dass auch eine KI Fehler machen und falsche oder verzerrte Ergebnisse liefern kann. Deshalb wollen wir die Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern deutlich stärken. Dazu gehören mehr medienpädagogische Fachkräfte, gute Fortbildungsangebote, Bibliotheken als regionale Orte der Medienbildung und mobile Angebote gerade im ländlichen Raum. Unser Ziel ist klar: Junge Menschen sollen KI nicht einfach nur konsumieren, sondern sie kompetent, kritisch und selbstbestimmt nutzen können.

Wie machen wir Mobilität für junge Menschen bezahlbar?
Mobilität bedeutet gerade für junge Menschen Freiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Das gilt in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ganz besonders. Wer auf dem Land lebt, weiß: Wenn der Bus nicht fährt, kommt man eben nicht mal schnell zur Schule, zur Ausbildung, zu FreundInnen, zum Sport oder ins Kino. Deshalb wollen wir einen kostenfreien Nahverkehr für alle Menschen unter 21 Jahren. Mit dem vergünstigten Deutschlandticket für Auszubildende haben wir bereits einen wichtigen Schritt gemacht. Aber wir wollen weitergehen. Junge Menschen sollen unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern mobil sein können.

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Wie wollen Sie die ÖPNV-Anbindungen im ländlichen Raum und das Schienen- und Radwegenetz ausbauen?
Gerade im ländlichen Raum brauchen wir einen öffentlichen Nahverkehr, auf den man sich verlassen kann. Wir wollen Taktungen weiter verbessern, Verbindungen länger in den Abend hinein anbieten und den Nahverkehr stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen ausrichten. Eine wichtige Rolle spielen dabei Rufbus-Systeme. Diese wollen wir weiter ausbauen, damit auch kleinere Orte besser angebunden werden. Denn ein Busfahrplan hilft wenig, wenn der letzte Bus fährt, bevor das Training, die Veranstaltung oder der Besuch bei FreundInnen überhaupt vorbei ist. Gleichzeitig wollen wir mehr Rad- und Fußwege ermöglichen. Viele Entscheidungen dazu werden in den Kommunen getroffen. Das Land muss aber dafür sorgen, dass Förderprogramme ausreichend ausgestattet, einfach zugänglich und möglichst unbürokratisch sind.

Wie wollen Sie bessere Standortfaktoren für Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern schaffen?
Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern als attraktiven Wirtschaftsstandort stärken und Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen bieten. Dazu gehört für uns ein konsequenter Bürokratieabbau. Unternehmen sollten Daten nicht immer wieder an verschiedene Behörden übermitteln müssen. Verwaltungsverfahren müssen digitaler, einfacher und schneller werden. Außerdem brauchen wir eine leistungsfähige digitale Infrastruktur und wollen den Glasfaserausbau weiter vorantreiben. Ein weiterer wichtiger Faktor sind bezahlbare und planbare Energiekosten. Deshalb setzen wir auf den Ausbau erneuerbarer Energien und von Speichertechnologien. Wirtschaftsförderung wollen wir gezielt dort einsetzen, wo gute Arbeitsplätze entstehen. Unternehmen, die gute Löhne zahlen, tarifgebunden sind, in strukturschwachen Regionen investieren oder Innovationen vorantreiben, sollen besonders unterstützt werden. Und natürlich geht es auch um Fachkräfte. Wir wollen Ausbildung stärken, junge Menschen im Land halten und gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland gewinnen. Denn am Ende gehören eine starke Wirtschaft, gute Arbeitsplätze und gute Löhne zusammen.

Wie können wir es jungen Menschen, die noch kein oder wenig Geld verdienen, erleichtern, günstigen Wohnraum zu finden?
Die erste eigene Wohnung oder ein Platz im Wohnheim ist für viele junge Menschen ein großer Schritt in ein selbstbestimmtes Leben. Hohe Mieten dürfen nicht dazu führen, dass Ausbildung oder Studium davon abhängen, wie viel Geld die Eltern haben. Deshalb wollen wir mehr bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende und Studierende schaffen. Dazu gehören mehr Azubi- und Studierendenwohnheime und eine stärkere Nutzung des Bundesprogramms „Junges Wohnen“. Auszubildende, die während der Berufsschule zeitweise an einem anderen Ort wohnen müssen, wollen wir stärker bei den Unterbringungskosten unterstützen. Grundsätzlich wollen wir erreichen, dass Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen dauerhaft nicht mehr als etwa 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens für das Wohnen aufbringen müssen. Dafür brauchen wir mehr sozialen Wohnungsbau und wirksame Instrumente gegen überhöhte Mieten. Denn die erste eigene Wohnung darf kein Luxus sein.

Wie können wir Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen?
Wir wollen junge Menschen frühzeitig und praxisnah auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten. Deshalb setzen wir uns für eine systematische berufliche Orientierung ab Klasse 7 an allen Schularten ein. Dazu gehören Praxistage, Werkstattbesuche und eine stärkere Zusammenarbeit mit Betrieben und Kammern. Ein landesweites Online-Praktikumsportal soll jungen Menschen zusätzlich helfen, unkompliziert geeignete Praktikumsplätze zu finden. Für Auszubildende gilt gerade in einem Flächenland: Lange Wege dürfen keine Ausbildungsbremse sein. Deshalb wollen wir sie bei Fahrtkosten und notwendigen Unterbringungskosten während der Berufsschulzeiten stärker entlasten. Auch Studierende wollen wir frühzeitig mit Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zusammenbringen. Dafür wollen wir Career Center und entsprechende Angebote an den Hochschulen stärken. Unser Ziel ist, dass junge Menschen sehen: Es gibt auch hier im Land gute Ausbildungsplätze, interessante Unternehmen und berufliche Perspektiven.

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Wo sehen Sie Ihre Verantwortung beim Rechtsruck und was werden Sie zukünftig dagegen tun?
Als Linke sehen wir unsere Verantwortung darin, dem Rechtsruck klar und konsequent entgegenzutreten – im Parlament genauso wie außerhalb. Dabei reicht es für uns nicht, Rechtsextremismus nur zu verurteilen. Wir müssen auch dafür sorgen, dass Menschen soziale Sicherheit erleben und nicht das Gefühl haben, von Politik und Gesellschaft im Stich gelassen zu werden. Wenn die Miete zu hoch ist, der Arbeitsplatz unsicher wird, der Bus nicht mehr fährt oder öffentliche Angebote verschwinden, entsteht Unsicherheit. Rechte Parteien versuchen, diese Unsicherheit zu nutzen und Menschen gegeneinander auszuspielen. Unsere Antwort darauf ist eine solidarische Politik, die Sicherheit schafft und Probleme tatsächlich löst. Gleichzeitig wollen wir diejenigen dauerhaft stärken, die sich vor Ort für Demokratie einsetzen: Jugendverbände, Vereine, Initiativen, Beratungsstellen und viele Ehrenamtliche. Für uns gilt klar: Menschenwürde, das Recht auf Asyl und der Schutz von Minderheiten sind nicht verhandelbar.

Wie stehen Sie zum AfD-Verbotsverfahren?
Ein Parteienverbot ist ein sehr weitreichendes Instrument. Deshalb entscheidet darüber aus gutem Grund das Bundesverfassungsgericht. Unsere Verfassung sieht dieses Instrument aber ausdrücklich für Parteien vor, die sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richten. Deshalb wollen wir, dass die zuständigen Verfassungsorgane die vorhandenen Erkenntnisse und Beweise sorgfältig bündeln und eine verfassungsgerichtliche Prüfung ermöglichen. Aus diesem Grund sprechen wir uns für die Einleitung eines Verbotsverfahrens aus. Gleichzeitig ist für uns klar: Ein Verbotsverfahren allein beseitigt Rechtsextremismus nicht. Wir müssen gleichzeitig demokratische Strukturen stärken, die politische Auseinandersetzung führen und vor allem dafür sorgen, dass Menschen erleben, dass Demokratie ihren Alltag konkret verbessert.

Wie stehen Sie zu frei verfügbaren Periodenprodukten auf allen Toiletten?
Wir unterstützen kostenlose Periodenprodukte in öffentlichen Einrichtungen ausdrücklich. Periodenprodukte gehören für uns zur Grundversorgung und sollten dort selbstverständlich verfügbar sein, wo junge Menschen ihren Alltag verbringen – zum Beispiel in Schulen, Hochschulen und Freizeiteinrichtungen. Für uns ist das keine Luxusfrage, sondern eine Frage von Teilhabe, Gesundheit und Würde.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es immer mehr sehr arme und in Deutschland sehr reiche Menschen. Finden Sie das gerecht? Wenn nein, wie wollen Sie das ändern?
Nein, diese Entwicklung finden wir nicht gerecht. Wenn Menschen trotz Arbeit jeden Euro zweimal umdrehen müssen, während sehr große Vermögen immer weiter wachsen, läuft etwas grundlegend falsch. Deshalb wollen wir sehr große Vermögen wieder stärker an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligen. Wir setzen uns für die Wiedereinführung einer Vermögensteuer mit hohen Freibeträgen ein. Kleine und mittlere Vermögen und selbstgenutztes Wohneigentum sollen geschützt werden. Die zusätzlichen Einnahmen können wir in Dinge investieren, von denen alle profitieren: gute Schulen und Kitas, Pflege, bezahlbares Wohnen und eine funktionierende Infrastruktur. Unser Grundsatz ist einfach: Wer sehr viel hat, kann auch mehr dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft funktioniert.

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